Page 8 - Saarländisches Ärzteblatt, August-Ausgabe
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AMME R                  A U S  D E R  ÄR Z TE K AMM E R





     TE K  Arztzahlenentwicklung

     Z
     ÄR    6.243 Ärztinnen und Ärzte im Saarland



           Zum  Jahresbeginn  betrug  die  Zahl  der  Pflichtmitglieder  der
          Ärztekammer des Saarlandes – Abteilung Ärzte 6.243; davon
           sind 2.669 Ärztinnen (42,8 %) und 3.574 Ärzte (57,2 %). Der
           Zuwachs  zum  Vorjahr  beträgt  3,3  %  bei  den  Ärztinnen  und
           0,5 % bei den Ärzten. Die Zahl der berufstätigen Ärztinnen und
          Ärzte stieg im selben Zeitraum um 1,0 % auf 5.120. Die Zahl der
          Ärztinnen und Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit blieb mit 1.123
           über die letzten Jahre fast konstant (31.12.2014: 1.098). Hierun-
           ter sind knapp 82,6 % im Alterssegment 65+. Die Zahl der nie-
           dergelassenen Ärztinnen und Ärzte sank im Vorjahresvergleich
           abermals  leicht  auf  1.404  (-  3,5  %),  wobei  insgesamt  1.955
           (+ 0,8 %) ambulant tätig sind. Demgegenüber erhöhte sich die
           Zahl der Krankenhausärztinnen und -ärzte im letzten Jahr von
           2.829 auf 2.869 (+ 1,4 %). In den letzten fünf Jahren ist die Zahl
           der  Pflichtmitglieder  der  Ärztekammer  des  Saarlandes  um
           5,4 % gestiegen (Stand 31.12.2014: 5.924); im selben Zeitraum   Das	Altersdiagramm	verdeutlicht	die	Problematik:	44,9	%	der	im	Saarland	prakti-
           wuchs  der  Frauenanteil  um  1,9  %.  Weiterhin  gehören  der   zierenden	Ärztinnen	und	Ärzte	ist	50	Jahre	und	älter.	Fünf	Jahre	zuvor,	Stand
           Kammer 440 freiwillige Mitglieder an. Die Gesamtzahl der ärzt-  31.12.2014,	lag	der	Anteil	dieser	Altersgruppe	noch	bei	43,4	%	(+	1,5	%).
           lichen Mitglieder der Ärztekammer des Saarlandes betrug zum   Gleichzeitig	wuchs	der	Anteil	an	Ärztinnen	und	Ärzten	in	der	Altersgruppe	bis	34
                                                                nur	gering:	Im	Fünfjahresvergleich	gab	es	hier	einen	Zuwachs	von	0,2	%.
           Jahreswechsel demnach 6.683 (31.12.2014: 6.221); sie erhöhte
           sich in den letzten fünf Jahren um 7,4 %.            Stichtag	der	Datenerhebung:	31.12.2019


           Koordinierungsstelle „Zielvereinbarungen“



           Die  Koordinierungsstelle  „Zielvereinbarungen“  der  Bundes- vereinbarungstexte hinsichtlich ihres Potenzials, die Qualität
           ärztekammer und des Verbandes der Leitenden Kranken haus- der Patientenversorgung zu fördern. Die Bewertungs ergebnisse
           ärzte Deutschlands e. V. beurteilt Zielvereinbarungstexte aus  werden im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht.
          Verträgen  mit  leitenden  Krankenhausärztinnen  und  -ärzten.
           Die Texte werden vor der Weiterleitung an die Koordinierungs- Im Saarland tätige Krankenhausärztinnen und -ärzte in leiten-
           stelle „Zielvereinbarungen“ von dem Träger der Koordinierungs- den  Positionen  können  sich  mit  ihren  Zielvereinbarungstex -
           stelle anonymisiert, an die sich die Krankenhausärztinnen und  ten an die Rechtsabteilung der Ärztekammer des Saarlandes
          -ärzte  wenden.  Eine  Rückmeldung  erfolgt  ebenfalls  über  den  wenden.  Ihre  Ansprechpartnerin  ist  Waltraud  Bruch,  Tel.
           jeweiligen Träger. Die anonymisierten Zielvereinbarungstexte  0681/4003-277, E-Mail: waltraud.bruch@aeksaar.de.
           werden von der Koordinierungsstelle auf ihre Vereinbarkeit mit
           § 135c SGB V geprüft, der Zielvereinbarungen ausschließt, „die  Eine individuelle Rechtsberatung durch die Koordinierungsstelle
           auf finanzielle Anreize insbesondere für einzelne Leistungen,  erfolgt nicht. Bei Bedarf ist auch hier die Rechtsabteilung der
           Leistungsmengen, Leistungskomplexe oder Messgrößen hierfür  zuständigen Landesärztekammer die Ansprechpartnerin.
           abstellen.“ Ebenso bewertet die Koordinierungsstelle die Ziel-


           Aktueller Hinweis

           G-BA beschließt Ergänzung der
           Qualitätsmanagement-Richtlinie



           Der G-BA entschied am 16. Juli: Schutzkonzepte für Kinder und  Weitere Informationen:
    8      Jugendliche in medizinischen Einrichtungen sollen künftig Teil  http://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen/875/
           des Qualitätsmanagements sein.


           Saarländisches Ärzteblatt   n  Ausgabe 8/2020
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