Page 32 - Saarländisches Ärzteblatt, Oktober 2026
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AND                     AUS DER K A SSENÄR Z TLICHEN VEREINIGUNG


     AR L


     V SA  •  Stagnation in der Zuleitung                         Zuleitung bis zum Handwaschbecken. Dieser Rohrabschnitt
          ­  Wird am Handwaschplatz kein warmes Wasser mehr ange­
                                                                  kann – je nachdem ob es sich um eine Stichleitung oder
     K      fordert  steht  das  Wasser  im  Rohrabschnitt  zwischen   eine Reihen­ oder Ringleitung handelt – zu einem „Tot­
            Hauptstrang und Durchlauferhitzer. Auch in dieser kurzen   strang” werden.
            Strecke kann sich unerwünschte Mikrobiologie bilden.   ­  Bevor Sie das Warmwasser an den medizinischen Hand­
                                                                  waschplätzen stilllegen, empfehlen wir Ihnen sich durch
          •  Spülaufwand                                          einen SHK­Fachbetrieb beraten zu lassen.
          ­  Um  Stagnation  in  der  Warmwasser­Zuleitung  des  Durch­ ­  Nur  der  Fachmann  kann  via  Leitungsplan  oder  Vor­Ort­
            lauferhitzers zu vermeiden, muss regelmäßig gespült wer­  Check feststellen, ob es sich um Stichleitungen oder eine
            den, dass erzeugt manuellen Arbeitsaufwand.           geschleifte Installation handelt.

           3. Geräte nicht einfach außer Betrieb nehmen         Praxis in Planung?
                                                                Bedenken  Sie  im  Rahmen  der  Bauplanung,  Umbauplanung
           Wenn Sie Geräte außer Betrieb nehmen wollen, sollten Sie   oder Sanierung, dass die Ausstattung med. Handwaschplätze
           die Zuleitungen auf keinen Fall einfach zudrehen, sondern   mit warmem Wasser nicht mehr erforderlich ist.
           diese  direkt  an  der  Hauptleitung  trennen.  Ein  SHK­Fach­
           betrieb ist hier zu empfehlen.                       Hygiene. Einfach. Sicher.
                                                                Persönliche Beratung vor Ort per Telefon & Mail
           4. Risiken bei zentraler Erwärmung                   Henning Adam Referent | KV Saarland
                                                                Telefon: +49 681 998370
          •  Leitungsstagnation                                 E­Mail: hygiene@kvsaarland.de
          ­  Wird die Warmwasserseite der Mischarmatur nicht mehr  Web: www.kvsaarland.de
            aufgedreht, steht das warme Wasser dauerhaft in der




           KV Saarland erweitert Fördermöglichkeiten für

           Niederlassungs­ und Praxisübernahmeinteressierte:

           auch Übernahme bestehender Strukturen kann

           gefördert werden




           Die Niederlassung in eigener Praxis stellt für viele Ärztinnen  Förderung beim Wechsel von der Anstellung
           und  Ärzte  einen  wichtigen  Schritt  in  ihrer  beruflichen  Ent­ in die Zulassung
           wicklung  dar.  Auch  die  Entscheidung,  die  eigene  Praxis  zu
           vergrößern und beispielsweise mit einem weiteren Standort   Der  Vorstand  der  KV  hat  die  bisherigen  Regelungen  der
           zu  erweitern,  treffen  Ärztinnen  und  Ärzte  nach  reiflicher  Richtlinie  dahingehend  abgeändert,  dass  die  Zulassung  im
           Überlegung und Abwägung. Um diese Wege zur oder in der  förderfähigen Gebiet grundsätzlich auch dann bezuschusst
           eigenen  Praxis  zu  unterstützen  und  die  ambulante  Ver sor­  werden  soll,  wenn  die  betreffende  Person  bereits  zuvor
           gung in (drohend) unterversorgten Regionen langfristig zu   in einem (drohend) unterversorgten Gebiet oder in einer
           sichern, hat der Vorstand der KV Saarland die Strukturfonds­  Region  mit  einem  Versorgungsgrad  von  unter  90  v.H.  in
           Richtlinie weiterentwickelt und mehrere wichtige Änderungen   Anstellung vertragsärztlich tätig war.
           beschlossen.
                                                                Die  Erfahrung  der  KV  Saarland  hat  gezeigt,  dass  viele
           Mit den neuen Regelungen werden insbesondere Ärztinnen   Ärztinnen und Ärzte zunächst den Weg in eine Anstellungs­
           und Ärzte unterstützt, die den Schritt von der Anstellung in   tätigkeit  im  ambulanten  Bereich  finden  und  sich  später  für
           die eigene vertragsärztliche Zulassung wagen, sowie Praxen,  eine Praxisübernahme bzw. eine Tätigkeit in Zulassung ent­
           die sich zur Übernahme einer weiteren Praxis mit angestell­  scheiden.
           ten Ärztinnen und Ärzten entscheiden. Voraussetzung ist,  Mit der Anpassung der Richtlinie sollen explizit angestellte
           dass in den betreffenden Planungsbereichen eine durch den   Ärztinnen und Ärzte, die bereits in der ambulanten Ver so­
   32      Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen festgestellte   rgung tätig sind, in ihrem Niederlassungsvorhaben unter­
           (drohende) Unterversorgung besteht.                  stützt werden.

           Saarländisches Ärzteblatt     Ausgabe 10/2026
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